
Mit den Schiffsfonds der KGAL können Investoren seit 2003 vom Wachstum des globalen Handels profitieren. Die Schiffsmärkte sind jedoch stark zyklisch geprägt. Nach Jahren des Wachstums befinden wir uns seit 2008 in einer der tiefsten Krisen der Branche überhaupt. Langfristige Charterverträge und Charterausfallversicherungen haben die Investments unserer Investoren in den ersten Jahren der Krise überwiegend gut abgesichert.
Mit Auslaufen eines Teils dieser Verträge stellen sich nun verstärkt neue Herausforderungen. Es gilt, durch professionelles Assetmanagement die Schiffe auf qualitativ hohem Standard zu halten, damit sie bei den Charterern trotz begrenzter Beschäftigungsoptionen auch künftig erste Wahl sind. Durch verlässliches Cashflowmanagement und Controlling sichern wir das für eine Fortführung des Engagements erforderliche Vertrauen bei Banken und Investoren.
Mit der AL Ships, die unsere gemeinsamen Aktivitäten mit V.Ships bündelt, sind wir für die Herausforderungen beim Assetmanagement bestens gerüstet. AL Ships hat seit 2004 allein für die KGAL Gruppe 35 Schiffe betreut und wesentlich zum erfolg- und insbesondere ertragreichen Exit von 18 Schiffen beigetragen. Durch die Überwachung des technischen Managements und die laufende Koordinierung mit den kaufmännischen Anforderungen des Schiffsbetriebs stellt sie sicher, dass die Interessen der Schiffsinvestoren gerade auch in einem schwierigen Umfeld bestmöglich wahrgenommen werden. Dabei greift sie überwiegend auf eigenes Personal mit langjähriger Expertise zurück, hat aber auch uneingeschränkten Zugriff auf das weltweite Netzwerk der V.Ships Gruppe, dem größten Anbieter von technischen Schiffmanagementleistungen.
Zum risikoaversen Ansatz der KGAL bei Schiffsfonds gehören in erster Linie langfristige Charterverträge, die die Fonds seit Beginn der Krise 2008 wesentlich stabilisiert haben. Mit Auslaufen eines Teils dieser Verträge 2011 und 2012 liegt der Fokus auf Poolbeschäftigungen bei führenden Anbietern wie Heidmar oder Maersk. Die Poolbeschäftigungen sichern den Schiffen laufende Einnahmen, ohne langfristig an die aktuell extrem niedrigen Zeitcharterraten gebunden zu sein. Im Containerbereich ist es uns bislang stets gelungen, neue Beschäftigungen ohne längere Stillstandszeiten zu sichern. Durch die kongruenten Refinanzierungen in US-Dollar werden gleichzeitig unnötige Risiken aufgrund von Wechselkursverlusten vermieden. Letztlich bedarf es jedoch einer nachhaltigen Markterholung, um alle Fonds dauerhaft zu stabilisieren.

Dr. Jochen Körber
Leiter Shipping Department
E-Mail Jochen.Koerber(>@<)kgal.de
Die internationale Holding zählt weltweit zu den größten Anbietern von Schiffsmanagement-Dienstleistungen. Aktuell bereedert das Unternehmen eine Flotte von mehr als 1.000 Schiffen und beschäftigt dort etwa 24.000 Mitarbeiter. Für die KGAL ermöglicht die Partnerschaft mit V.Ships einen direkten Marktzugang und den Zugriff auf eine exzellente Marktkenntnis und Infrastruktur.
Mit der Deutsche Lufthansa AG bestehen zwei langjährige Joint Ventures: Die 1989 gegründete Lufthansa Leasing GmbH und die GOAL German Operating Aircraft Leasing GmbH & Co. KG, die das Assetmanagement sämtlicher operativen Flugzeugfonds der KGAL übernimmt.
Der Private Equity-Experte ist eine hundertprozentige Tochter der Allianz. Das Unternehmen zählt zu den führenden europäischen Investmentfirmen im Bereich Alternative Investments und ist Deutschlands größter Private Equity-Investor. Die Geschäftsaktivitäten umfassen Direct Private Equity, Indirect Private Equity, Infrastruktur und Erneuerbare Energien. ACP hat Büros in München, London, New York und Singapur. In Deutschland ist das Unternehmen seit 1998 aktiv.