Erneuerbare-Energien-Fonds KGAL ESPF 5 nimmt ersten Solarpark in Betrieb
Zwei Jahre nach Start des Impact-Fonds KGAL ESPF 5 sind von den 334 Millionen Euro Eigenkapital bereits 85 Prozent allokiert. Das Kapital verteilt sich europaweit auf drei Beteiligungen an Projektentwicklern und 10 Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstufen. Im Sommer ist der nächste Netzanschluss für einen 59-Megawatt-Solarpark in Norddeutschland geplant. Während die Solarparks aus dem Portfolio Zug […]

Zwei Jahre nach Start des Impact-Fonds KGAL ESPF 5 sind von den 334 Millionen Euro Eigenkapital bereits 85 Prozent allokiert. Das Kapital verteilt sich europaweit auf drei Beteiligungen an Projektentwicklern und 10 Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstufen. Im Sommer ist der nächste Netzanschluss für einen 59-Megawatt-Solarpark in Norddeutschland geplant.
Während die Solarparks aus dem Portfolio Zug um Zug die Baureife erreichen, investiert der KGAL ESPF 5 nun verstärkt in Windenergie. Der italienische Projektentwickler Baltex Progetti, an dem KGAL ESPF 5 eine Mehrheitsbeteiligung hält, hat zwei Windparks im Norden Sardiniens erworben. Sie haben zusammen eine Kapazität von 140 Megawatt und befinden sich in der fortgeschrittenen Entwicklungsphase.
„Dank unserer tiefen Wertschöpfung bei den bisherigen Investments konnten wir unsere ursprünglichen Renditeerwartungen deutlich übertreffen und die Zielrendite des KGAL ESPF 5 anheben“, erklärt Michael Ebner, Geschäftsführer der KGAL Investment Management und verantwortlich für das Asset- und Portfoliomanagement. „Was uns mindestens ebenso wichtig ist: Mit unserem erfahrenen Infrastruktur-Team beherrschen wir souverän die Risiken, die in der Projektentwicklung und der Bauphase auftreten können.“
Keine J-Curve beim KGAL ESPF 5
Wie bei der Fondsauflegung geplant, baut der KGAL ESPF 5 ein nach Regionen, Erzeugungstechnologien, Lebenszyklus und Stromvermarktung ausbalanciertes Portfolio auf. „Neben der breiten Diversifizierung steht dieses Portfolio für eine hohe Visibilität, da der ganz überwiegende Teil der Fondsmittel bereits allokiert ist“, sagt Florian Martin, Co-CEO der KGAL und verantwortlich für das Business Development. „Hinzu kommt die außergewöhnliche Performance: Normalerweise ist bei neuen Fonds zunächst eine sogenannte J-Curve zu beobachten, also niedrige Renditen aufgrund von hohen Anfangsinvestitionen. Beim KGAL ESPF 5 kann davon keine Rede sein.“ Das finale Fondsclosing wird in Q3 dieses Jahres stattfinden.

