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Von der Forschung zur industriellen Skalierung

Wir investieren, damit Technologien in Zukunftsmärkten industrielle Skalierung erreichen – ausgerollt als Plattformen oder ausgebaut als kritische Infrastruktur. Wir unterstützen die Unternehmer, die sie aufbauen, finanzieren die ersten Anlagen und Netze und helfen ihnen, in Europa und weltweit zu wachsen.

Von einer bewährten Technologie zur europäischen Plattform

Europa verschärft die Vorgaben für industrielle Einleitungen – für viele Anlagen entscheidet das Wassermanagement heute über den Fortbestand ihres Betriebs. Das österreichische Unternehmen fluvicon hat die Vorwärtsosmose über mehr als ein Jahrzehnt zu einer Technologie weiterentwickelt, die Abwässer behandelt, an denen konventionelle Verfahren scheitern. Wir haben uns strategisch beteiligt und haben daraus eine Plattform aufgebaut, um industrielle Wasseraufbereitung als Service europaweit anzubieten – mit dem Ziel, das Geschäft auf über 100 Millionen Euro auszubauen.

Die erste Anlage entsteht in Polen für einen weltweit führenden Lebensmittelhersteller: Sie optimiert die Produktion und macht aus dem Abwasser zwei verwertbare Ergebnisse – einen Wertstoff, der zurück in die Produktion fließt, und Wasser, das EU-Einleitgrenzwerte erfüllt, bei einem Bruchteil von Energie- und Kostenaufwand herkömmlicher Verfahren.

Kritische Kommunikation für das Quantenzeitalter absichern

Die Verschlüsselung, die heute die meiste Kommunikation schützt, wird Quantencomputern nicht standhalten – abgefangene Daten lassen sich speichern, bis sie sich entschlüsseln lassen. Die Quantenschlüsselverteilung beseitigt dieses Risiko: Der Schlüssel wird mithilfe verschränkter Lichtteilchen übertragen, und jeder Abfangversuch lässt sich erkennen. Wir haben das führende europäische Team identifiziert, das diese nobelpreisgekrönte Physik in ein marktfähiges Produkt überführt hat, und investiert, um sie zur Marktreife zu bringen.

Gemeinsam mit zerothird bauen wir eine europaweite quantengesicherte Infrastruktur auf, die Europas Finanzzentren und digitale Knotenpunkte verbindet.

Der erste Korridor verbindet Wien und Frankfurt – eine Entfernung, die bislang noch kein Quantennetzwerk überbrückt hat. Die Systeme von zerothird laufen bereits im Glasfasernetz der Erste Group, die damit als erste europäische Bankengruppe den kommerziellen Einsatz verschränkungsbasierter Quantenverschlüsselung in kritischer Finanzinfrastruktur erprobt.